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Bericht vom Varista Cup 2026, Rottachsee

Titel VaristaCupRottachsee2026.jpgVarista Cup 2026 am 13. und 14.06.2026 Rottachsee
Wie schon die Jahre zuvor, war es wieder soweit und die SSG hatte wieder zum Varista-Cup an den Rottachsee eingeladen. Dieses Jahr fand der Varista Cup zusammen mit dem Meckatzer Europe Cup statt. In Summe waren 27 Boote gemeldet, 10 Seggerlinge und 17 Europe.
Die Vorzeichen standen auf herausfordernde Bedingungen. Nachdem die Nachttemperaturen in der Woche zuvor noch deutlich einstellig waren, in den Wettervorhersagen immer wieder das Wort Schneefallgrenze auftauchte, waren alle froh, dass sich eine deutliche Wetterbesserung mit steigenden Temperaturen ankündigte. Dies bedeutete für den Rottachsee aber auch, dass der Wind auf Durchzug eingestellt war.
Zunächst war aber auch nicht unbedingt der Wind das Wichtigste, sondern die bereits von früheren Veranstaltungen beliebten Kässpatzen, mit denen alle bei guter Laune den Freitag Abend ausklingen ließen.
Am Samstag Morgen, nachdem Frühstück, gab der Rottachsee mit seinen Schaumkronen zwar ein schönes Bild ab. Schön ist aber in dem Fall relativ. Hinzu kam, dass bei dieser Windrichtung mit Fallböen und markigen Winddrehern gearbeitet werden muss. So plante die Regattaleitung den Kurs weiter östlich in Sender zu legen. Eine Sondierungsfahrt ergab, konstante fünf bis sechs Beaufort in Böen mehr und bis einen Meter Wellen, in kurzer Folge. So war eine Startverschiebung dann zunächst die richtige Entscheidung.
Am Nachmittag wurde es aber doch ernst und es wurde ein Start angesetzt. Die Bedingungen noch unverändert, 5 bis 6 Beaufort in Böen 7. Dies führte dazu, dass nur wagemutige Europe und 2 Seggerlinge für einen Lauf übrig blieben. Die Entscheidung, nicht zu starten und das Ganze von Land aus zu verfolgen, konnte man nachvollziehen.
Nach dem doch aufregenden Tag hatten sich aber alle das Abendessen verdient, es gab Gyros mit Salaten vom Buffet. Der starke Wind war vergessen und man lies den Abend gemütlich ausklingen.
Am Sonntag Morgen standen dann aber die Zeichen auf Segeln. Der Wind hatte in der Nacht deutlich nachgelassen und alle hofften, dass er sich am Sonntag mit dem Aufdrehen etwas Zeit lässt. So wurde auch fleißig aufgebaut und fast alle hatten den Start im Auge. Doch der Wind ließ keine Aussicht auf einen wind-entspannten Lauf, denn kurz vor dem Start war er dann fast in alter Frische wieder da. „Nur“ noch 4-5 Beaufort, in Böen 6. Auf die Bahn sind dann 7 Boote, von denen jeder alles gegeben hat.
Ein besonderer Dank gilt dem Team der SSG Rottachsee, die neben einer hervorragenden Verpflegung, stets ein wachsames Auge auf den Wind und den Regattakurs hatten und das Beste aus diesem Wochenende herausgeholt haben.
Thomas GER 473

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