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Bericht von der Kulturkeule 2026 in Rostock / Warnemünde

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Was antwortet der Allgäuer auf die Frage:  Wie war es denn?  Wenn er wieder zuhause in der Heimat angekommen ist.
Vermutlich lautet es so: "Schee wars" und somit wäre kurz und knackig alles gesagt. Nun wüssten alle, es hat Ihm sehr gut gefallen und es gab keine Probleme. 

Auf Nachfrage, was er denn so bei der Kulturkeule erlebt hat, kann man ihm dann das ein oder andere doch noch entlocken.
Dies könnte so sein:
Den Teilnehmern unserer ``Reisegruppe SÜD`` hat es wieder ausgesprochen sehr gut gefallen, auch Margret, obwohl sie am Sonntagmorgen, auf den Trick vom Thomas beim Durchzählen mit der Zahl 3 fürs Berichte schreiben reingefallen ist.
So passierte es, dass wir Kresser`s den Bericht schreiben dürfen. Aber dies fällt uns nicht schwer, denn Wolfram hat ein super Programm zusammengestellt und die Übernachtungsmöglichkeit "Sportschule Warnemünde"` war einfach genial.
Wolfram, Dir und deinen Helfern, an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön fürs Durchführen und Organisieren.

Zu dem ersten Programmpunkt, Schiffskreuzfahrt nach Gedser und zurück, können wir leider nicht viel berichten und haben auch nicht mitbekommen ob da welche gefahren sind, da unsere Ankunft am Freitag erst auf 18 Uhr geplant war. Aber da das Wetter super war, gehen wir davon aus, dass dies auch sicher eine tolle kleine Kreuzfahrt war. 

Hier eine kleine Ergänzung von Fam. Letzin:
Wir haben am Freitag die Chance genutzt, nach Gedser überzusetzen. Gegen 11:00 haben wir im Überseehafen Rostock die Fähre nach Gedser betreten, die dann pünktlich um 11:15 in See stach. Es war herrlicher Sonnenschein. Auf dem Achterdeck war es schön windstill, sodass man sich vervorragend sonnen und die Aussicht genießen konnte. Nach 2 Stunden Überfahrt legte die Fähre dann in Gedser an. Wir gingen von Board und besuchten das Einsenbahn-Museum "Gedser Remise", das direkt am Hafen fussläufig zu erreichen war. Henri, als zukünftiger Lokführer , erklärte uns dann alle dort ausgestellten historischen Schienenfahrzeuge bis ins Detail. Das Highlight jedoch war das originale Stellwerk aus dem dänischen Spielfilm "Die Olsenbande stellt die Weichen". Da wir bis zur Rückfahrt der Fähre noch Zeit hatten, unternahmen wir noch einen Strandspaziergang. Suse sammelte jede Menge Hühnergötter, ohne sich darüber im klaren zu sein, wer diese dann nach Hause schleppen sollte... (Dreimal dürf ihr raten, wer das am Ende war...). Um 15:45 legte dann die Fähre in Richtung Rostock ab um wir waren dann gegen 17:15 wieder in Rostock. Alles in Allem eine schöne Kurzkreuzfahrt mit Landgang. vielen Dank Wolfram für den Tip.

Am Abend im Skippers Bistro, das sehr gut gefüllt war, überraschten uns die Wirtsleute mit Lockerheit und sehr schnellem Service. Ich vermute mal, sie sind es durch die Touristen in den Sommermonaten gewöhnt, dass ca. 60 Personen im kurzen Abstand das Lokal füllen. Wer mochte konnte nach dem Essen den Ausblick bei Nacht von der Dachterrasse der Sportschule bewundern und das Funktionsgebäude besichtigen.  Was mich hier besonders beeindruckte, ist die Sporthalle im zweiten Stock. Bei uns im Dorf ist die ebenerdig.

Am nächsten Morgen begrüßte uns der Tag mit einem schönen Sonnenaufgang und gab uns schon einen Vorgeschmack auf einen sicherlich schönen Tag. Nach einem ausgedehnten Frühstück, bei dem es an nichts fehlte, starteten wir pünktlich mit der Schiffsfahrt durch den Industriehafen nach Roststock. Am Anleger angekommen nahmen uns zwei nette Stadtführerinnen in Empfang und teilten uns in zwei Gruppen auf.
Hier sei vorneweg gesagt, die Stadt Rostock hat so viel zu bieten, dass die geplante Zeit der Führung nie und nimmer ausgereicht hat um uns alles zu zeigen.  Aber es hat das Interesse geweckt dort mal Urlaub zu machen, um mehr Zeit zu haben. Der Stadtrundgang führte uns über die Hafenpromenade, vorbei am Stammsitz der AIDA Cruises zum Alten Markt mit der Petrikirche dort befindet sich auch das Grabmal von Joachim Slüter.
Weiter ging es zum Rathaus am Neuen Markt, dann zur gotischen Marienkirche mit der astronomischen Uhr, dort wurde uns um 12 Uhr die Funktionsweise der Uhr detailliert erklärte. Erstaunlich, dass dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst schon seit 1472 seinen Dienst tut und nur alle 133 Jahre die Scheibe ausgetauscht werden muss.
Vorbei am Brunnen der Lebensfreude ging es noch kurz in den Klosterhof, eine Lokation wie gemacht fürs Sommertheater. Leider habe ich den Namen, der guten Frau, die das Kloster gestiftet hat vergessen.
Endlich war dann Mittagspause im Hopfenkeller, hier konnten wir uns bei sehr leckeren frisch gebackenen Brezeln, Stangenbier oder Säfte stärken. Leider war dieser Aufenthalt dort viel zu kurz, hier hätte man die Mittagspause gerne etwas länger einplanen können. Aber so war es halt und auf geht es zum Haus der Dokumentations- und Gedenkstätte, ehemalige Stasi- Untersuchungshaftanstalt.
Was uns hier erwartete, übertraf alle meine Vorstellungskraft, wie man mit nicht gleichgesinnten politischen Menschen dort umgegangen ist. Das kann man schlecht in Worte fassen, das muss man selber gehört und gesehen haben. Darum würde ich das hier gerne so belassen.
Anschließend blieb noch etwas Zeit für eine private Erkundung der Stadt, bevor wir uns alle im Stralsunder zum Abendessen eingefunden haben.
Auch hier hat Wolfram wieder eine sehr urige Kneipe für das Abendessen ausgewählt, dort konnten wir uns mit Getränken, gutem Essen und Live Musik von der Keule der Kultur erholen.
Die Heimfahrt traten der ein oder andere mit dem Taxi an, oder man entschied sich für das öffentliche Verkehrsmittel, der S-Bahn. Eigentlich perfekt, wenn da nicht das Problem mit dem Fahrscheinautomat der Deutschen Bahn wäre. Endlich hatten wir unsere Tickets und mir war eigentlich klar, dass man die Tickets auch entwerten muss. Nur leider sind die Dinger zum Entwerten nicht in der S-Bahn sondern auf dem Bahnsteig.
Nun war, wie beim Segeln Entscheidungsfreude angesagt, Wenden oder nicht Wenden. Wir haben uns für nicht Wenden entschieden und sind nicht zum Entwerten an der nächsten Haltestelle schnell ausgestiegen. Und das war wie beim Segeln, da trifft man ab und zu eine falsche Entscheidung und es war die Falsche. Es kam wie es kommen musste! Zwei ``freundliche`` Kontrolleure fragten uns nach den Fahrscheinen. Durch unser natürliches Allgäuer Auftreten konnten wir den Kontrolleur von unserer Unwissenheit überzeugen und entgingen so der Strafzahlung.

Der Sonntagmorgen war nach dem Frühstück, schon geprägt von einer leichten Abreisestimmung. Am Treffpunkt Parkplatz haben sich dann der ein oder andere schon verabschiedet. Der Rest der Truppe startete zur Drehbrücke zum zweiten Teil der Kultur nämlich: der Stadtführung in Warnemünde mit unseren beiden Stadtführerinnen.
Entlang der Promenade am Hafen war unsere erste Station am Edvard-Munch-Haus, ein sehr schmuckes Häuschen, wo Künstler aus aller Welt ein Quartier finden und so sich gegenseitig inspirieren können.
Am Alexandrinenplatz steht das Denkmal mit dem Klaashahns, eigentlich eine nette Skulptur mit einem etwas ernsteren Hintergrund. Die Not der damaligen Zeit, wurde hier gut zum Ausdruck gebracht.
In der hinteren Straße vorbei an den Häusern mit den Glaskästen durften wir dann dank der guten Beziehungen unserer beiden Stadtführerinnen noch den ältesten Birnbaum der Stadt in einem Hinterhof bewundern. Leider rückte uns hier die zweite Gruppe so schnell auf die Pelle, dass uns keine Zeit mehr für einen Birnenschnaps geblieben ist.
Vorbei am Heimatmuseum Warnemünde und mit Ziel den Historischer Leuchtturm Warnemünde, stand noch der ``Warnemünder Umgang Brunnen`` auf dem Programm.
Eigentlich eine nette Sache, dass die Warnemünder, zuerst ein großes Fest mit dem Vogt feiern und dann veranstalteten sie auch noch ein kleines Fest für sich selber.
Am Historischen Leuchtturm von Warnemünde löste sich unsere Gruppe auf und wir stießen dann zu den anderen, deren Ende auf der Mole zum ``Molenfeuer Westmole`` geendet hat.

Bevor die Heimreise angetreten wurde, stärkte man sich bei Kaffee und Kuchen, manche gingen sogar dafür hoch hinaus, andere bevorzugten die deftige Kost an einen der zahlreichen Fischbuden rund um den Hafen.
Für die "Reisegruppe Süd" hieß das Ziel Magdeburg, bevor es dann am Montagmittag, natürlich erst nach einem ausgedehnten Stadtrundgang, nach Hause ins Allgäu ging.

Margret hat zwar zum Bericht schreiben JA gesagt, aber wie es so ist bei Partnerschaften war sie der Meinung ich mach das schon.

Martin GER 453

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